Variations 3

Grenzen und Übergänge

hg. Thomas Hunkeler, Sylvie Jeanneret, Johannes Keller, Martin Rizek, Bettina Spoerri, Thomas Stein

Grenzen, Übergänge – zwei Begriffe, deren intellektueller Reichtum sich nicht nur auf philosophischer und theologischer Ebene, sondern auch an literarischen Beispielen entfalten kann. Die vorliegende Nummer von Variations untersucht in Artikeln, Bildern und kreativen Texten verschiedene Grenzen und Übergänge zwischen Künsten, Genres, Stilen, Motiven, Zeiten und Räumen. Dabei geht es einerseits um die intellektuelle Herausforderung als virtuoses Spiel zwischen teils markanten, teils verschwimmenden Dichotomien, andererseits aber auch um grundlegende Aspekte des Lesens und Verstehens.

Thematische Beiträge

Dagmar Wieser: "En repassant le Rhin": la dialectique de l'identité chez Heine et Nerval

Christine Weder: Das Leben: Begrenzt, daher nichtig? Zur Eigenart einer Denkfigur des Mittelalters in der Versnovelle Der Welt Lohn von Konrad von Würzburg

Sylvie Jeanneret: Les "franchisseurs de limites": Victor Hugo et Richard Wagner

J.-P. Gavard-Perret: Samuel Beckett: la musique du silence

Johannes Keller: Norm - Lachen - Gewalt. Komik des mehrfachen Todes in einer Erzählung Hans Rosenplüts

Raphael Zehnder: “Le pourrissoir que sont les banlieues autour de Paname”. Remarques sur quelques textes du groupe de rap SUPREME NTM

Literarische Texte

Markus Hediger: Là pour me souvenir

Lello Voce: Pseudosonetti Rorschach

Marek Kedzierski: Maßlos

Johannes Binotto: Geschichte hinter Glas

Rezensionen, Projekte, Tagungsberichte